Der S&P 500 und der Nasdaq verzeichneten am 16./17. April neue Höchststände. Aber, hat sich an den geopolitischen Bedrohungen etwas geändert? Nein, der Ölpreis ist unverändert hoch, die Straße von Hormus weiterhin blockiert, die Perspektiven mit Trumps erratischem Agieren alles andere als sicher.
Die Märkte scheinen sich von den Fundamentaldaten zu entkoppeln und eine eigene Geschwindigkeit zu entwickeln. Anleger gehen in bereits hoch bewertete Aktienmärkte, als wenn es die offensichtlichen Risiken nicht gäbe. FOMO, die Angst Renditen zu verpassen, verklärt die Risikosicht. Andererseits: Nicht in Aktien investiert zu sein, ist auch keine Lösung. Denn niemand kann es sich nicht leisten, die Renditechancen zu verpassen.
Wie kann man also das Risiko beim Aktieninvestment beherrschen?