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CLO

Private Debt – eine aktuelle Einordnung

Private Debt bzw. Private Credit stehen in der Kritik. Intransparenz und möglicherweise fragwürdige Kreditvergabepraktiken wecken zunehmend Zweifel an der Anlageklasse. Wie ordnen wir die aktuellen Entwicklungen ein? Welche Risiken bestehen tatsächlich und könnten künftig noch zunehmen? Welche Alternativen bieten sich für Investoren, die eine attraktive Rendite aus ihrem Fixed Income-Engagement erwarten?

16.04.2026

In aller Kürze: 

  • Private Debt gehörte in den vergangenen 15 Jahren zu den am stärksten wachsenden Sub-Anlageklassen im Fixed Income-Bereich.
  • Doch inzwischen wird deutlich: Den attraktiven Renditen stehen Risiken gegenüber, die vornehmlich aus der eingeschränkten Transparenz der Investments resultieren.
  • Viele Unternehmensbilanzen sind bereits angespannt, der Gegenwind durch steigende Kreditzinsen könnte weiter zunehmen: Investoren sollten daher auch die Downside-Risiken in den Blick nehmen,
  • CLOs gewähren im Vergleich zu einfachen private Credits eine größere Transparenz z. B. durch regelmäßige Treuhänderberichte.  Mit CLO-Fonds können Investoren von steigenden Zinsen und Spreads profitieren – und dabei gezielt die eigene Risikoneigung berücksichtigen.
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Carsten Michael
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